Ein besonderer Moment für unsere Gemeinwohl-Ökonomie-Bilanz
Manche Prozesse beginnen leise. Und enden mit einem Moment, der spürbar bleibt.
Auf der Konferenz des guten Wirtschaftens am 5. Februar 2026 in Nürnberg erhielten wir die offizielle Auszeichnung für unsere im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossene Gemeinwohl-Bilanzierung. Über 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft kamen zusammen. Als wir die handgeschöpfte Urkunde entgegennahmen, wurde deutlich: Dieser Schritt steht für weit mehr als ein Zertifikat.
Er steht für Haltung.
Ein Jahr voller Fragen, ein Jahr ehrlicher Antworten
Die Arbeit an der Gemeinwohl-Bilanz hat uns über ein Jahr hinweg begleitet. In einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe haben wir uns intensiv mit den 20 Themenfeldern der GWÖ auseinandergesetzt – entlang der fünf Berührungsgruppen unseres unternehmerischen Handelns: Lieferantinnen und Lieferanten, Eigentümerinnen und Eigentümer & Finanzpartner, Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden & Mitunternehmen sowie Gesellschaft & Umwelt.
Bewertet entlang der vier Grundwerte der Gemeinwohl-Ökonomie: Menschenwürde, Solidarität & soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz & Mitentscheidung.
Nicht jede Frage war leicht zu beantworten. Genau darin lag der Wert.
Ein Signal aus einer besonderen Branche
Unter den über 45 ausgezeichneten Unternehmen und Gemeinden kommen viele aus den Bereichen ökologisches Wirtschaften oder Bildung. Projekt 29 ist in den Feldern Datenschutz,
Informationssicherheit und Compliance tätig. Im GWÖ-Umfeld stechen wir sowohl branchenseitig als auch mit unserer erreichten Punktzahl hervor.
Gerade deshalb bedeutet uns diese Auszeichnung viel. Sie zeigt: Gemeinwohlorientierung ist keine Frage der Branche – sondern der Überzeugung.
Als Unternehmen, das täglich mit sensiblen Daten, Vertrauen und Verantwortung arbeitet, sehen wir in der Gemeinwohl-Ökonomie eine konsequente Erweiterung unseres Selbstverständnisses: Wir schützen nicht nur Daten. Wir übernehmen Verantwortung – für unsere Mitarbeitenden, unsere Kundinnen und Kunden, unsere Region und unsere Umwelt.
Die Auszeichnung: Ein Moment der Bestätigung
Die feierliche Übergabe der handgeschöpften Urkunde war für uns ein stiller, aber kraftvoller Augenblick. Sie steht für viele interne Gespräche, ehrliche Selbstreflexion, konkrete Verbesserungsansätze und den Mut, transparent zu sein.Besonders stolz sind wir darauf, dass unser gesellschaftliches Engagement in der Region – etwa für Kulturprojekte, Vereine und soziale Initiativen – von außen als vorbildlich eingestuft wurde. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Und es motiviert.
Was bleibt. Was kommt.
Die Gemeinwohl-Bilanz ist kein Endpunkt. Sie ist ein Zwischenstand in einem kontinuierlichen Prozess – ein Kompass, der uns Orientierung gibt und gleichzeitig offenlegt, wo wir uns weiterentwickeln können.
Die Re-Bilanzierung ist bereits in Planung. Wir nehmen konkrete Impulse aus Nürnberg mit, etwa zu neuen Mitgestaltungsformaten, interner Transparenz und klimagerechtem Handeln. Und wir hoffen, mit unserer Bilanz auch andere Unternehmen aus technischen und beratenden Branchen zu inspirieren, Verantwortung neu zu denken.
Unser Anspruch bleibt: Wirtschaftlich erfolgreich sein – und dabei transparent, überprüfbar und mit Haltung Verantwortung übernehmen.
Bilder Veranstaltung © forStory
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